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E I N K A U F E N.

Wem kommt das nicht bekannt vor. Feierabend, auf dem Heimweg nur schnell noch das Nötigste einkaufen. Zuhause packt man die Sachen aus und stellt fest das es wieder einmal viel zu Viel ist. Warum? Die Vielfalt an Warenangeboten, ein leerer Magen, schöne Hintergrundmusik und ein vergessener Einkaufszettel, die Athmosphäre, das Licht.... all das verleitet. Eigentlich keine Zeit. Man greift zum erst Besten und Sichtbaren. Verschiedene Düfte locken uns in die Gänge der vollen Regale.

Nach dem Einkauf, spätestens wenn man merkt, dass man das ein oder andere zu viel hat und eigentlich nicht gebraucht hätte, ärgert man sich im Geheimen. Zugeben würden wir das natürlich nicht öffentlich. Man unternimmt zumindest den Versuch sich für den nächsten Einkauf mehr Willen vorzunehmen. Aber wo kein Wille ist da wird es halt manchmal teurer als man eingeplant hat. (Wenn man überhaupt einen Plan hat)

Also ist der erste Weg zum preisregulierten Einkauf erst einmal der eigene feste Wille. Hat man den nicht, braucht man sich auch nicht Ratschläge wie folgende ein zu holen:

Spontaner Einkauf
Da ist die höher Endsumme an der Kasse bereits vorprogrammiert! Will man nur mal "schnüffeln" was es so im "Angebot" gibt, aber nicht wierklich etwas benötigt, landen neben diversen sinnlosen Produkten oft sogenannte "Schnäppchen" im Einkaufwagen.

Einkaufszettel
Nie vegessen! Den Einkaufszettel für die Kaufentscheiidung nicht in den Hintergrund stellen.
Gehe in einem Supermarkt der dir bekannt ist, um schnell und auf direktem Weg die Liste abzuarbeiten. Denn auf der Suche rangiert man den Einkaufswagen oft wie durch einen Wirrgarten und bleibt dann an anderen Produktem kleben, die uns förmlich anlächeln.

Knurrt der Magen, freut sich der Verkäufer
Ein leerer Magen verleiht dem potenziellen Kunden den Trieb zum Wahnkauf und ist die weit verbreiteste Ursache dafür, dass man reflexgesteuert den Einkaufswagen füllt.
Also eine viertel Stunde vor dem Einkauf etwas essen. Das wirkt Wunder und schont den Geldbeutel.

Größe des Einkaufswagens
Groß und praktisch? Denkste! Der Wagen ist nur so groß damit er leer aussieht und den Sammel- u. Vollmachtrieb in uns weckt.

Nicht zu lange aufhalten
Je länger man bleibt, desto mehr wird gekauft

Trotzdem Zeit nehmen
Aber nur für den Vergleich von Inhalt und Preis sowie dessen Relation zueinander.

Preisvergleich
Nicht immer ist mehr drin, als die Packung zu versprechen mag. Schau dir die Gewichts- und Mengenangaben an. Sogenannte Mogelpackungen sindt nicht selten.

Wer sucht der findet
Billigere Waren sind nie in Augenweite aufgebaut, sondern lauern bis unten oder oben in den Regalen.

Haltbarkeit
Kauft man eh zu viel und will es nach ein paar Tagen nicht weg schmeißen, auch da richtig hin schauen. Frische Ware wird in den Regalen hinter den älteren Produkten eingeräumt oder unter die Kartons der bereits vor Tagen gelieferten Ware gestapelt.

Aktionen, Sonderaktionen
Sollen "befristetes Angebote" sein oder darauf hinweisen das etwas "nicht mehr lange vorrätig" sein soll. Das führt schnell zu unnützen Spontankäufen.

Kassenbereich
Man steht in der Warteschlange. Da lächeln uns, vor allem aber die Kinder, nette Kleinigkeiten und vor allem jede Menge Süßigkeiten an. Im Fachjargon der Verkäufer heißen diese Produkte "Quengelware" . In diesem Bereich wird täglich mehrfach soviel Umsatz gemacht, wie im Rest des Ladens. Wie soll man sich gegen diesen Psychotrick wehren? Erwachsene können für sich selbst eisern bleiben. Niedliche bettelnde Kinder, verursachen beim Hintermann in der Einkaufsschlange oft Unverständnis gegenüber den Eltern, welche ihre "armen Kleinen" jammern lassen. Aus Scham vor dem "bösen" Blicken wird dann halt doch gekauft.
Tipp: Dem Kind einen Lolli in die Hand drücken. Wenn es dem Alter entspricht anspornend bem Aufpacken helfen lassen und somit ablenken. Außerdem sollte man sich keine Gedanken um die Blicke anderer Kunden machen.

No-Name-Produkte
Selbst bei Markenprodukten gibt es erhebliche Preisdifferenzen in den verschiedenen Supermarktketten.
No-Name-Produkte werden oft in Discountern angeboten. Diese zeugen aber meist nicht von weniger Qualität als bekannte Markenprodukte. Nicht selten stammt ein Billigprodukt aus dem Discounter von bekannten Markenherstellern. Manche Markenhersteller produzieren Lebensmittel unter anderem Namen und verkaufen diese Produkte bis zu 60% preisgünstiger.
Das Identitätskennzeichen gibt dem Verbraucher wichtige Hinweise. Auf der Verpackung von abgepackten Fisch-, Fleisch- und Milchprodukten befindet sich ein Oval mit dem Kürzel des Herstellerlandes, der Kennung des Bundeslandes und einer dreistelligen Zulassungsnummer des Betriebs. Stehen auf der Kopie und dem Markenprodukt dieselben Nummern, stammen sie auch aus dem gleichen Betrieb. Ähnlicher Herstellerort und Zutatenlisten sind weitere Indizien für ein und dem selben Hersteller.