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......... ....S C H Ä F C H E N H I M M E L .







Ach was muss man oft von "Größen"
von Schafen, Bürgern hör'n und lesen.
So wie am Haus zur Brücke hin
wo wohnt ein kleiner Bauer drin
der einst sein Schaf bis fast zur Straßen
Bäume kahl hat fressen lassen.
Es war kein Gras mehr auf dem Fleck.
die Büsche waren auch schon weg.
Es durft' halt alles tun und lassen
da hinterm Zaun bei enger Gassen.

Das gute Schaf - wir trauen sehr
denn unter uns weilt es nicht mehr.
Ist nun im Himmel weit da droben
darf dort fressen, spielen, topen.
Im Schäfchenhimmel, ach wie fein
darf's unter seinesgleichen sein.

Der Bauer der sein Herrchen war
setzt dem Schaf ein Denkmal da
wo's einst dort stand ganz still und stolz
ein Denkmal nun aus Plast' und Holz.
Das Gras wächst wieder rings herum
wo nun Gestalten sitzen krumm
aus nem künstlich Material
wer dort vorbei, dem freut's all'mal.

Nun ist es still - vermissen sehr
dich hinterm Zaun - du rufst nicht mehr
"Hey Bauer lass mich zu dir rein
und dein Kuschelschäfchen sein..!"
Wir trösten uns, so leid es tut
wo du jetzt bist, geht's dir auch gut.