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..Tierische Straßenblockade in Benshausen ...,,,,,...

 


Samstag 29.01.011


Ein Federvieh sanft auf zwei Pfoten
tippelt trotz das es verboten
läuft von dem Zuhause fort
und erkundet wohl den Ort.
Der Besitzer kam daher
das Quartier der Ent' war leer.
Sucht überall und nur nicht da
wo die Ente wirklich war.
Schon am Nachmittag verflixt
sei das Tierchen ausgebüchst.
Am Abend dann so gegen zehn
tat man's Entchen sitzen sehn
dort wo auf Hauptraße geschwind
viele Autos rollend sind.
Wahr wohl vom langem Ausflug schlapp
und setzte sich zum ausruhen ab.
Das tat sie völlig ungeniert
auf Straß' - sie den Verkehr blockiert.

Nutzte weder Ruf noch Pfiff
die Warzenente nicht im Griff.
Da konnt' man scheuchen , rufen, locken
blieb stur und steif auf Straße hocken.

Eine ortsfremde Person
die Polizei gerufen schon
die "Sitzstreik" meldet richtig klar
weils für' Verkehr ja ne Gefahr.
Und Die, die hatten da nicht frei
kam' im Einsatz schnell herbei.
Erst zögerlich und mit Respekt
die Warzenente aufgeweckt.
Und irgendwann da schafft man's halt
mit der "Polizeigewalt".
Die Presseinfo lückenhaft
wie hat man es dann doch geschafft?
Da müssen doch Einheim`'sche fein
Informant' gewesen sein
wo das Entchen das riss aus
hingehört zu welchem Haus.
Schließlich bringt man die zurück
zum Halter unverletzt zum Glück.

War'n keine Einheimischen da
als die Ente sitzend war?
Denke schon, doch trauten sich
das Entchen einzufangen nich?


Alle meine Entchen
sind in dem Quartier, sind in dem Quartier
doch an einem Samstag
ist eine nicht mehr hier.

Einer meiner Entchen
tippelt einfach los, tippelt einfach los
fange an zu suchen
wo ist die Ente bloß?

Ausgebüchstes Entchen
am Abend nicht zurück, abends nicht zurück
hab sie noch nicht gefunden
mein Entchen weiß und dick.


Da entecken Menschen
das weisse Federvieh, weisse Federvieh
mitten auf der Straße
ausruhen wollt' sie.

Dort bleibt das Entchen hocken
behindert den Verkehr, behindert den Verkehr
lässt sich nicht verscheuchen
Amtshilfe muss her.

Darum wird angerufen
die Nummer 110, Nummer 110
man jagt die Suhler Polizei
fort vom Bereitschaftsstuhl.

Die kommt dann angefahren
Entchen sitzt noch dort, Entchen sitzt noch dort
da mitten auf der Straße
mitten in dem Ort.

Die fleiß'gen Helfer mutig
fangen es dann ein, fangen es dann ein
bringen in der Dunkelheit
das Entchen wieder Heim.

Es ist wohl einfacher eine 20 km entfernte Bereitschaftspolizei telefonisch "einzufangen" , sie aus ihrem Quartier zu "scheuchen" oder zu "locken" .. wie auch immer, als das Gleiche mit einer auf der Straße sitzenden, erschöpften, ermüdeten Ente ohne Amtshilfe zu tun.
Vor wem hat man da mehr Respekt?

.

























Ente gut
Alle ....s gut!