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Winterwahnsinn 2010

 

Es schneit und schneit u. hört nicht auf,
hoch liegt der Schnee auf Dächern drauf.
Hoch die Berge an den Straßen,
halb so breit nur noch die Gassen.

Mit der Stoßstang' - untertrieben
muss man den Schnee dort vor sich schieben.
Kommt man voran dennoch deswegen
kommt ein Fahrzeug bald entgegen.
Man steht in Gassen mitten drin
und jeder will wo anders hin.
Ausweichen? Wohin denn nur;
ist nur ein Auto breit die Spur!
Einer müsste höflich sein
der den Rückwertsgang legt ein.
Doch die Scheiben hinten dicht,
wohin man fährt, dass sieht man nicht.

Tja wie schaut es rechtlich aus?
Wer muss jetzt aus der Gasse raus,
rückwerts, das der andre dann
vorwärts weiter fahren kann?








Es schneit u. schneit u. hört nicht auf ,
hoch der Schnee auf Straßen drauf.
Die Einfahrt wird bei Tag und Nacht
von den Haufen frei gemacht.

So macht sich Mancher keiner Sorgen
als der noch am frühen Morgen
die Einfahrt frei von Schnee und Eis
gemacht hat, mit viel Müh' und Fleiß.
Da kann er ja in halber Stund'
gemütlich da hinaus fahr'n - und
zu Arbeit kutschen - keine Frag'
...Doch falsch gedacht an manchem Tag!

Es nähert sich ein Monster laut
was Schnee so vor sich aufgebaut
und den er schiebt zur Richtung hin
wo grade noch mit Disziplin
der Anwohner mit Müh' und Fleiß
dort frei gemacht vom Pulver weiss.

Eine halbe Stunde lang
war der Anwohner in Gang.
Mit eig'nen Händen, seiner Kraft
war er froh, dass er's geschafft.
Da kreuzt der "Gemeindeschieber" auf
und bäumt genau da den Schnee wieder drauf.




Es schneit u. schneit u. hört nicht auf,
am Gehweg türmt der Schnee sich auf.
So hoch das es für dem nicht schön
der beim Gruß gern wird geseh'n.
Dort hinterm Zaun am Straßenrand
wo er oft winkt mit seiner Hand.

Doch vor Kurzem sah man ja
das seine liebe Frau Mama
sich an den Schneeberg macht zu schaffen
tat plötzlich eine Lücke klaffen.


Und siehe da, die Mühe glückt
sind wieder an den Zaun gerückt.
Grüßen nach wie vor mit Stolz
manch Stunde hinterm Zaun aus Holz.