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Der Bürger und der ..Meister, die hatten einen Streit..


Da steht ein Bagger auf nem Fleck,

das darf er nicht, der muss da weg..
fängt wohl die Geschichte an
aber dauert ziemlich lang.  

So wurd' es nun an diesen Tagen
der Öffentlichkeit zugetragen.
Was daran so interessant
das es in der Presse stand?
Es geht um Recht und Disziplin.
und der Meister hängt mit drin!
Und was der gute Meister eben
tut und treibt in seinem Leben
wird gedruckt in nächster Nacht
und mit der Post ins Haus gebracht.
   
Am Mäuerchen war irgendwann
vom Bagger eine Schramme dran.

Der Grundstücksherr sich wohl beschwert:
es sei von Anfang an verkehrt
das ein Bagger stünde dort
da wo sein privater Ort.
Des Bürgers Frust - das weiß nun jeder
sind auch 20 Zentimeter
vom Mäuerchen zur Straße raus
gehören zum privatem Haus.  
Das hat der Meister wohl gewusst
das Grundstücksherr etwas in Frust
ordnet den Bauleuten an
das man weiter machen kann.
Die Arbeit muss doch enden schön
er hat's' halt nicht so eng geseh'n.  


Nun droht die Sach' in Geist und Hirn
und praxisnah zu eskalier'n
.
Der Bürger wehrt sich vehement

der ist verärgert im Moment.
Spricht aus und bringt es zu Papier
"Amtsanmaßung" wär das hier.  
Brav fand das der Meister nicht
und bringt den Bürger vor Gericht.
Bei 'ner Verhandlung stellt sich raus
hier geht es nicht nur rund ums Haus.
Hin und Her und Her und Hin.....
die Richter fordern Disziplin.  

Nach einer halben Ewigkeit
wird beendet der Rechtsstreit.
Nicht gestraft mit Geldleistung
Vergleich ist die Entschuldigung.
Die presst man mühsam und mit Graus
aus jeder der Parteien raus.  


Was hat's gebracht auf beiden Seiten
tut man öffentlich sich streiten
immer weiter, hört nicht auf
legt man immer noch ein drauf?
Kostet Nerven Geld und Kraft
erst ein Richter der es schafft
wie damals Lehrer als wir jung
schlichten zur "Entschuldigung"!  
Nach ein paar Jahren kommt der Tach'
denkt man sinnlich drüber nach
dann fällt uns stark verspätet ein:

"Musste das sein?!


Die Benshäuser freuen sich ..................zum Dorfgeschwätz
denn langweilig wird es so nich'
geht Gesprächsstoff niemals aus
wenn sie zieh'n von Haus zu Haus.
Und die Presse hat zu tun
wenn was wurd' gefunden nun
was "Schlagzeilen" machen kann
und den Umsatz steigert dann.
Nur die Richter stimmt's nicht froh
denn da ist es immer so
das die Leut' aus "kleinen" Sachen
irgendwann ein Rechtsstreit machen.
Drum trifft man sie mit Frust und Groll
die Schreibtische sind ewig voll
und immer wieder kommt im nu'
ein weit'rer Fall wieder dazu.
Doch dem Anwalt es gefällt
der lebt davon und von dem Geld
das Bürger so beim Streit im Leben
dorthin immer gerne geben.

Der Bürger und der ..Meister ; die hatten einen Streit
der Eine wollte bauen, der Andre' war dagegen
zur schönen Sommerzeit, zur schönen Sommerzeit.

Der Andre meint das darf'st nicht und fing gleich an zu schrein
Der Eine wusst es besser und lässt die Bagger baggern
viel so den Meister ein, viel so den Meister ein.

Da gab es eine Schramme am Mäuerchen vor'm Haus
der Andre hat's davor geahnt, nun hat sich Ärger angebahnt
nun war die Freundschaft aus, nun war die Freundschaft aus.

Da klang's nicht schön und lieblich, man hört es fern und nah
sie stritten alle beide, es schallt bis in die Weite
zum Landgericht ging's da, zum Landgericht ging's da.

Dort schlichteten die Richter, es stand was auf dem Spiel
sie sollen sich vertragen und nicht mit Worten jagen
Entschuldigung das Ziel, Entschuldigung das Ziel.

Da kam es aus dem Munde von de' Ein' und Andre'n raus
hat gedauert viele Wochen, wollt' jeder auf's Recht pochen
die Geschichte ist jetzt aus, die Geschichte ist jetzt aus.